FiBo 2013 – ein kurzes Fazit

Aus der Sicht eines Fachbesuchers und Ausstellers gleicht die FiBo dem alljährlichen Weihnachtsfest in vielerlei Hinsicht– tage- oder gar wochenlange Vorbereitungen gepaart mit einer großen Portion Vorfreude münden im Wiedersehen altbekannter Gesichter, dem Auffrischen von Kontakten, und am Ende ist man doch ganz froh, wenn man sich wieder auf den Heimweg begeben  und den geplagten Ohren eine Auszeit gönnen kann.
Die diesjährige FiBo wird den meisten Besuchern allerdings lange Zeit in Erinnerung bleiben: Nicht nur, dass die Messe dieses Mal in Köln statt in Essen ausgetragen wurde, sie sprengte ferner alle bisher aufgestellten Besucherrekorde. Während die Fachbesuchertage üblicherweise relativ übersichtlich waren, war am Samstag bereits in den frühen Morgenstunden ein brachialer Besucheransturm zu erkennen. Benötigte man donnerstags oder freitags kaum mehr als 2 Minuten, um vom Haupteingang in Halle 1 bis zum gegenüberliegenden Ende der Halle 2 (und damit waren auch leider schon beinahe alle Sehenswürdigkeiten der Bodybuilding- und Kraftsportszene abgeklappert) zu gelangen, brauchte man am Wochenende bereits dieselbe Zeit, um sich überhaupt von Aussteller zu Aussteller zu bewegen.

Gegen Samstagmittag wurden zum ersten Mal die Kassen vorläufig geschlossen, um die gegenwärtige Menschenmenge aus Sicherheitsgründen unter Kontrolle zu halten. Wer hoffte, wenigstens einen Blick auf alle Top-Profis der Szene werfen zu können, wurde höchstwahrscheinlich enttäuscht. Viele Athleten flüchteten bereits zur selben Zeit in ihre Hotels zurück oder gingen in der Masse einfach gnadenlos unter. Der Sonntag hingegen verlief relativ ruhig. Die entspannte Atmosphäre tröstete über die ersten leeren Ausstellerplätze hinweg, auch der ein oder andere Profi war noch für Fotos und einen kurzen Handshake zu haben.

Ferner waren viele Hallen, deren Aussteller u.U. für die Kraftsportszene ebenfalls interessant gewesen wären (insbesondere die Gerätehersteller), zu weit weg, um sie in einem vernünftigen Zeitraum zu erreichen. Am Wochenende brauchten einige unserer Kunden knappe 45 Minuten, um von Halle 1 zu Halle 4 zu gelangen. Dies ist natürlich unter anderem dem Besucheransturm geschuldet, allerdings ist das Messegelände aufgrund der Distanzen für solche Anlässe etwas ungeeignet. Weitaus praktischer waren hier die direkt miteinander verbundenen Hallen der Messe in Essen.
In der Summe war die FiBo 2013 allerdings aufgrund des enormen gezeigten Interesses an Kraftsport und Bodybuilding als sehr positiv zu bewerten. Die in den letzten Jahren um sich greifende Furcht, dass die FiBo von Jahr zu Jahr immer weiter in den Bereich Wellness abdriftet, konnte durch die zurückliegenden 4 Tage sicherlich besänftigt werden.

Anbei seht Ihr noch einen kurzen Zusammenschnitt unserer Videoclips und einige Fotos!

Vielen Dank an alle Freunde und Kunden, die einen kurzen Abstecher zum Weider-Stand gemacht und kurz „Hallo“ gesagt haben! Wir sehen uns dann sicher wieder aufder FiBo 2014 in Köln.