Impressionen der FiBo 2012 (1)

Mit etwas Verspätung gibt es nun auch endlich auf unserer Seite einige Eindrücke von der diesjährigen FiBo (übrigens die letzte, die in Essen stattfand – ab nächstem Jahr wird die Messe in Köln ausgetragen!). Wer sich hin und wieder auf Facebook rumtreibt, wird die Bilder vielleicht schon kennen, da wir dort in der Regel etwas aktueller sind. In Zukunft lohnt es sich daher, uns auch hin und wieder dort zu besuchen – Kommentare zu den Bildern sind dort natürlich auch sehr gerne gesehen!

Die diesjährige FiBo knüpfte an den Trend der letzten Jahre an und präsentierte auf etlichen Quadratkilometern Ausstellungsfläche unzählige Produkte aus einer Vielzahl unterschiedlichster sportlicher Genres. Nicht nur Fans des guten alten Eisens kamen hier auf ihre Kosten, sondern ebenso viele andere Besucher, die es eher zu neuartigen Trendsportarten, ungewöhnlichen und klassischen Fitnessgeräten oder Wellness-Produkten zog. Wer über die letzten Jahre die Entwicklung der Branche verfolgt hat, wird das ungeheure Wachstum und das stets steigende Interesse an körperlicher Fitness aufgefallen sein – kurzum: Insbesondere an den Privatbesuchertagen waren die Hallen bis zum Rand gefüllt. Samstags mussten bereits nach wenigen Minuten der Eröffnung die Türen wieder dicht gemacht werden, da der Besucherandrang offenbar selbst für das Management unerwartet groß war. Wer hier hoffte, der Erste zu sein und sich in etwas entspannter Atmosphäre auf dem Gelände umschauen zu können, fand sich ganz offensichtlich unter Hunderten wieder, die genauso dachten. Wer künftig also dem Trubel ausweichen möchte, sollte etwa zur Mittagszeit am Wochenende eintreffen, oder sich um eine Eintrittskarte an den Fachbesuchertagen bemühen. Wer bereits am Donnerstag und/oder Freitag die Messe aufsucht, wird bis auf den Wettkampf bzw. dessen Prejudging (das Finale muss extra bezahlt werden und findet kurz nach Schließung der eigentlichen Messe statt) ohnehin nichts von dem Programmangebot verpassen.

Gerade an diesen Tagen sind vor allem die Profis sehr viel freier zugänglich und durchaus für ein kleines Gespräch zu begeistern. Selbst der amtierende Mr. Olympia Phil Heath hatte immerhin die ersten beiden Tage sicherlich nur ein Bruchteil des Zulaufs, der am Wochenende folgte. Wer also schon immer mal einen kleinen Plausch mit dem besten Bodybuilder der Welt halten oder ihm einfach nur zuschauen möchte, wie er in Ruhe zum Mittagessen geschätzte 1-2kg Kartoffeln und Hühnchen vertilgt, sollte sich nach Möglichkeit um die entsprechenden Karten kümmern.

Kleine Challenges an den jeweiligen Ständen sorgten für Abwechslung und reichlich Unterhaltung im Publikum. Wer hier allerdings keine Lust hatte, 30kg so oft wie möglich innerhalb einer Minute zu curlen, konnte sich auch einfach neben die Hostessen stellen und sich mit maximal angespanntem Bizeps und geschwollener Brust ablichten lassen. Auch die Hauptbühne in der FiBo Power-Halle lockte in regemäßigen Abständen mit Gastauftritten, Posings, Shows und Interviews die Besucher an.

Echte Produkt-Highlights gab es dieses Jahr leider nicht. Wer hoffte, echte Innovationen entdecken zu können, wurde vermutlich enttäuscht, obwohl es sicherlich den ein oder anderen Hingucker gab. So waren bei ActivLab der BCAA Xtra Drink sowie die Proteinsuppen und die leckeren Creatin-Riegel am Stand ungeheuer schnell vergriffen. Auch Prosport präsentierte mit dem neuen Proteinpudding eine neue und schmackhafte Alternative zum gängigen Whey Protein und weiteren entsprechenden Supplementen.

Die folgenden Bilder stammen lediglich vom ersten Fachbesuchertag, weitere Eindrücke könnte Ihr Euch in den weiteren Artikeln verschaffen.